Sonntag, 29. Juni 2008

INTERNATIONALE MEDIEN ÜBER DIE HAFT VON JÜRGEN CAIN KÜLBEL

القضاء الألماني يحكم بسجن مؤلف كتاب (ملف الحريري) ودور السي آي إي في قضية مقتله . Στη φυλακή για ένα link! . Un collaborateur du Réseau Voltaire incarcéré à Berlin . Berlin's new Gestapo . A Voltaire Network collaborator jailed in Berlin . Сеть Вольтер соавтора в тюрьму в Берлине .베를린에서 투옥 a 볼테르 네트워크 공동 작업자 . ヴォルテールネットワークの共同編集者を投獄inベルリン. Un collaboratore del Reseau Voltaire incarcerato a Berlino ....


TV:
Report im libanesischen Fernsehen OTV

Print/WWW:
Artikel erschienen in arabischer, chinesischer, deutscher, englischer, französischer, italienischer, griechischer, japanischer, koreanischer, portugiesischer, russischer, spanischer Sprache. Ich bedanke mich für die riesige Unterstützung bei den Kollegen im Ausland, die einen klaren Blick hinter die eigentlichen Kulissen des Urteils wagten.

Mein Respekt gilt auch denen, die an der geheimdienstlichen Durchwurstelung der Linken in Deutschland keine Zweifel hegen. Jährlich erscheinen die Berichte des Verfassungsschutzes. Doch wer sind die "IM" (V-Männer), wer arbeitet den bürgerlichen Organen zu?

Eine Verlinkung der in- und ausländischen Artikel ist mir nicht möglich. Die enthalten Tatsachen, die ich in Deutschland laut Gerichtsbeschluss nicht mehr publizieren darf.

Der französische Journalist und Buchautor Thierry Meyssan hatte ausführlich über meine Haft und die Hintergründe berichtet und eine mediale Kampagne zu meiner Unterstützung in Gang gesetzt. Seither ist seine Website "Voltairenet" massiven (Hacker-) Angriffen ausgesetzt, so dass sie nunmehr schwer oder überhaupt nicht mehr zu erreichen ist. Ich danke ihm außerordentlich und hoffe, dass er seine wichtige Aufklärungsarbeit bald fortsetzen kann.

siehe auch:
Wayne Madsen Report June 16, 2008
China Daily Forum - "Berlin's new Gestapo"
Hintergrund: Inhaftierung von Jürgen Cain Külbel

Donnerstag, 19. Juni 2008

OFFENER BRIEF AN DEN VERLEGER KAI HOMILIUS

Sehr geehrter Herr Homilius,

nichts wird ausgelassen. Nun mischen auch Sie noch im Casus „Said Dudin versus Jürgen Cain Külbel“ mit: Sie veröffentlichten am 14. Juni 2008 eine Presseerklärung, die in Teilen seit dem 1. Oktober 2007 (Seite 1, 2) zirkuliert.

Da ich Ihnen und Ihrem Verlag, ich erinnere an Ihren "Kontakt" zur Nationalpostille Junge Freiheit, keinerlei Beachtung schenken möchte, mache ich es kurz. Nur dem Zweck dienend, Autoren ein Muster zu geben, in welche Kriegsschauplätze sie hineingezogen werden könnten. Drei Punkte ziehe ich aus Ihrem Pamphlet heraus:

Erstens: Ich bin in die JVA Plötzensee gegangen, weil ich die Ordnungshaft unbedingt dem Ordnungsgeld vorgezogen habe. Die Begleichung des Ordnungsgeldes wäre meine Kapitulation vor meinem eigenen Artikel über Said Dudin gewesen. Hier mein Faxverkehr mit dem Landgericht Berlin:

Gesendet: Samstag, 26. Januar 2008
Betreff: Fax sent - 03090188518, 03090188518 <5128>
… Selbstverständlich wähle ich ersatzweise Ordnungshaft. Bitte klären Sie mich über die Modalitäten auf, da ich das politisch motivierte Wegsperren, das sich hinter der Schmiere verbirgt ... Ich möchte gern Einzelhaft …

Gesendet: Mi 21 Mai 2008 14:14:10 CEST
Betreff: Bestätigung: Ihr Fax vom 21.5.2008 wurde erfolgreich übertragen. Empfänger-Name Landgericht Berlin, Faxnummer 03090188518
… Bitte lesen Sie noch einmal das Fax vom 25. Januar 2008 und nehmen Sie meine wiederholte Entscheidung zur Kenntnis, dass ich die zehntägige Ordnungshaft antreten will

Zweitens: Das Buchprojekt „Geheimakte Detlev Mehlis“. Am 13. September 2006 sandte Ihnen die Anwaltskanzlei „Schertz & Bergmann“, die Mehlis vertritt, erstmals ein Fax mit einer Unterlassungsaufforderung. Ihr Anwalt, Dieter Elken, rief mich an. Ich sagte ihm, dass ich mit dem Projekt nichts mehr zu tun habe, da der Vertrag im beiderseitigen Einverständnis zwischen Ihnen und mir gelöst worden war. Trotzdem entblöden Sie sich nicht noch 2007 und 2008 zu schreiben: „Die Reaktion des Autors (im September 2006) war nicht nur verblüffend sondern auch branchenunüblich - er verweigerte jede Zusammenarbeit mit dem Hinweis, seine Erkenntnisse wären geheim – und zwei Monate später sollte das Buch erscheinen“.

O Mann, Homilius, wollen Sie mir einen Jagdschein verpassen oder verwechseln Sie da etwas: Bin ich jetzt etwa der Nachrichtenverkäufer, der simultan an gute und böse Dienste verkauft!? Ihnen muss unser Emailverkehr vom 11. und 15. August 2006 völlig entglitten sein:

Gesendet: Fr, 11. Aug 2006
Von: "Jürgen Cain Külbel"
Hallo Kai … Ich sehe mich ab sofort nicht mehr in der Lage, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen und erst gar nicht, politische Bücher zu schreiben …

Hallo Jürgen … eigentlich sollte man ja nach so einer Nachricht erst einmal eine Nacht lang schlafen, trotzdem antworte ich jetzt sofort… Deine Entscheidung habe ich gleichwohl zur Kenntnis genommen und wünsche dir für die Zukunft alles erdenklich Gute, die angekündigten Titel werde ich umgehend aus dem VLB löschen lassen, auch hoffe ich, dass wir noch den Druck vom Herbst-Katalog stoppen können, um auch dort die Vorankündigungen herausnehmen zu können.
In aller Freundschaft
Kai Homilius

Sent: Tuesday, August 15, 2006 3:21 PM
Hallo Kai … die beiden Bücher "Ölspuren" und "Geheimakte Detlev Mehlis" werden noch immer (auch bei Amazon.de) angekündigt. Ich bitte darum, das entfernen zu lassen … Zudem konntest Du Dein Versprechen vor und bei Vertragsabschluss zu den obigen Titeln nicht einhalten, nämlich, ich könne nach dem "Erfolg" mit der arabischen Übersetzung in Ruhe und Sicherheit arbeiten, was auch die Finanzen anbelangt. Auch hattest Du … angedeutet, es gäbe wohl "Probleme" mit der Zahlung seitens des arabischen Verlegers Ayman, da der sich nicht meldet, und ich sollte mich darauf gefasst machen, dass es hier einen Ausfall, d.h. kein Geld, geben könnte.

Drittens: Nein, der Ayman hat gezahlt, und meine Kündigung im August 2006 hat mir auch nichts genützt. Dass der Autor eines Bestsellers nicht unbedingt ein zahlungskräftiger Verlierer in einem Prozess sein muss, können Sie ja Ihrer Honorar-Abrechnung 2006 entnehmen.
Selbst in diesem Abrechnungslappen sind Sie sich nicht zu Schade, die Tatsachen zu verdrehen.

Das sollte zu dem Denunziationsstück genügen, Homilius! Bedrängen Sie Ihren „Autor“ Said Dudin, Bereitschaft zu erklären, die Prozessakte offen zu legen. Momentan macht er offenbar den Helmut Kohl.

Jürgen Cain Külbel

Mittwoch, 18. Juni 2008

POSITIONEN ZUM OFFENEN BRIEF AN HERRN SAID DUDIN

Wayne Madsen, USA
One of WMR's colleagues, German journalist Jurgen Cain Kulbel, has been imprisoned in Berlin ... Kulbel's imprisonment is a direct result of pressure from Washington and Jerusalem on the
German government.
http://www.waynemadsenreport.com/

Klaus von Raussendorff

Anti-Imperialistische Korrespondenz:
… eine Offenlegung der Prozessakten im Streit Külbel-Dudin erscheint mir vernünftig.
www.aikor.de

Knut Mellenthin:
Ein wahrhaft konstruktiver Vorschlag.
www.knutmellenthin.de
www.holocaust-chronologie.de

Yavuz Özoguz:
… ich schlage vor, dass Sie einen Weg finden, sich mehr Ihrem Schöpfer zu widmen und Ihre außerordentlichen Fähigkeit für die Menschheit zur Verfügung stellen. Dann werden Sie sehen, wie Ihr Schöpfer das Problem Dudin für Sie löst.
http://www.muslim-markt.de

Erhard Arendt
Nur wer die Wahrheit und Wirklichkeit zu fürchten hat versteckt sie.
Eine gerechte Welt kann es nur geben wenn wir aufhören uns unsere eigenen Wahrheiten und Wirklichkeiten zu erfinden, sie zu verbreiten.
http://www.arendt-art.de - Das Palästina Portal

OFFENER BRIEF AN HERRN SAID DUDIN

Dienstag, 17. Juni 2008

OFFENER BRIEF AN HERRN SAID DUDIN

(frei zur Veröffentlichung)

Sehr geehrter Herr Dudin,

am 14. Juni veröffentlichte One World Media eine weitere Presseerklärung zu unserem Streit, die lediglich zusätzliche Verwirrung stiftete.

Ich schlage nun vor, um dem interessierten Publikum die Sache erleichtern zu können, die komplette Prozessakte „Said Dudin versus Jürgen Cain Külbel“ mit sämtlichen Schriftsätzen beider Parteien, allen Mitteln der Glaubhaftmachung sowie den Schriftsätzen des Gerichtes als pdf-Datei im Netz zu veröffentlichen, um die mediale Schlammschlacht, die rein gar nichts bringt, zu beenden und um den Interessenten einen Einblick geben zu können.

Werter Herr Dudin, ich biete mich an, diese pdf-Datei zu erstellen und Ihnen vor Veröffentlichung zur Korrektur zuzusenden. Die Veröffentlichung könnte nach Verabredung zeitgleich auf meiner Webseite, der des Homilius Verlages und Ihrer Webseite erfolgen.

Es wäre sicher eine Erleichterung für unsere linken Freunde, die ungewollt mit diesem Vorgang von beiden Seiten bombardiert werden.

Ich habe bereits die Genehmigung seitens meines Anwaltes, Herrn Andreas Henselmann, erhalten, die Schriftsätze unserer Seite veröffentlichen zu können. Es bedarf lediglich noch Ihres Einverständnisses bzw. des Ihres Anwaltes, Herrn Dieter Elken, damit ich Ihre Schriftsätze samt den Mitteln der Glaubhaftmachung, die ja dem Urheberrecht unterliegen, reproduzieren darf. Dadurch könnte der Vorgang komplett offen gelegt werden.

Ich hoffe auf Ihre Mitarbeit und bekunde mein unbedingtes Interesse; dabei auch die linken Publizisten und politisch Interessierten im Auge habend, die sich für unseren Casus interessieren und durch unsere Emailfouls doch nur irritiert sind.

Jürgen Cain Külbel

NACHTRAG, 18. Juni 2008

Liebe Freunde, den Feinden ein Chapeau,
mein Vorschlag, den ich im OFFENEN BRIEF AN HERRN SAID DUDIN unterbreitete, stößt in linken Journalistenkreisen auf erste Resonanz.
Ich würde mich über weitere Rückmeldungen freuen, um meinem Vorhaben – Offenlegung der Prozessakte – einen gewissen Nachdruck verleihen zu können. Gern würde ich Statements von Interessenten veröffentlichen, denn ich erachte meinen Vorschlag als fair.
Bestes
Jürgen Cain Külbel